Martina Schmitz
Seelenfreundin Hypnose
-2.png)

Ängste & Phobien
Angst ist ein zutiefst menschliches Gefühl, ein Urinstinkt.
Als natürlicher Überlebensinstinkt soll die Angst uns vor Bedrohungen schützen und so unser Überleben sichern. Sie ist also eigentlich zutiefst sinnvoll.
Unangenehm wird es, wenn aus diesem Schutzmechanismus zum Problem wird.
Obwohl wir rational verstehen, dass unser Leben nicht in Gefahr ist, reagiert unser System über. Unser sympatisches Nervensystem wird aktiviert und Stresshormone fluten unseren Körper und machen es schwer, sich rational zu verhalten.
Von einer Angststörung spricht man, wenn die Angst überproportional zur Situation ist und lange andauert.
Das Spektrum von Angststörungen reicht von Spezifischen Phobien, mit einer isolierten Angst, beispielsweise Flugangst, über Panikstörungen bis hin zur Generalisierten Angststörung.
Auftretende körperliche Symptome bei Angststörungen sind: trockener Mund, Herzrasen, Schwindel, zitternde Hände. Dies führt meist zu einem Vermeidungsverhalten. Hypnosetherapie hat sich als Behandlungsmethode in zahlreichen wissenschaftlichen Studien als wirksam erwiesen. Denn mit Hilfe der Hypnosetherapie lassen sich unbewusste Ursachen, die zur Angst führten aufspüren und unschädlich machen.
Soziale Phobie
Soziale Phobie beschreibt eine große Furcht in Situationen im menschlichen Miteinander. Dies führt zu großer Anspannung in Interaktionen mit anderen, vor allem fremden Menschen und meist auch zu Vermeidungsverhalten.
Betroffene erleben dabei meist starke, körperliche Reaktionen wie Rotwerden, Zittern, Schwitzen, trockener Mund usw.
Dahinter liegen Angst vor Zurückweisung und Angst, bewertet und/oder abgelehnt zu werden.
Je nach Schwere können die Symptome mehr oder weniger stark ausgebildet sein.
Sehr viele Menschen kennen die Furcht vor Menschen zu sprechen, jedoch ist die Ausprägung der Angst sehr unterschiedlich und kann hin zu einem Blackout führen. Andere fühlen sich schon im Gespräch in einer kleinen Menschengruppe stark verunsichert und empfinden Angst. Dies kann zu erhöhtem Schwitzen und damit zu noch mehr Stress führen.

Manche Menschen entwickeln so große Ängste, dass sie Sozialkontakte mehr und mehr vermeiden und sich zurück ziehen.
Das Vermeidungsverhalten kann jedoch zur Verschlimmerung des Problems führen. Hier kann Hypnose helfen, die Ursachen ausfindig und unschädlich zu machen und auch hinderliche Glaubenssätze aufzuspüren und umzuändern, so dass sie uns nicht länger ausbremsen, sondern uns positiv unterstützen. Zudem können Visualisierungen in Trance helfen, das Wunschverhalten in sicherer Umgebung einzuüben und Sicherheit zu entwickeln.

Spezifische Phobie
ist eine Angst in einer bestimmten Situation, oder auf ein bestimmtes Objekt gerichtet, welche unverhältnismäßig ist, bzw. in keinem Verhältnis zur Bedrohung steht. Häufige spezifische Phobien sind: Tierphobien (Zoophobie) Höhenangst (Agrophobie) und Höhenangst (Klaustrophobie), sowie Sozial Phobie oder auch Prüfungsangst.
Meist wird versucht, den Angstauslösern auszuweichen. So lange das gelingt, besteht meist kein großer Leidensdruck. Ist dies jedoch nicht möglich, oder wird die Lebensqualtität zu stark eingeschränkt, macht es Sinn zu intervenieren. Auch hier ist es möglich, mit Hilfe der Hypnosetherapie, den ursprünglichen Auslöser und die Ursache für die Angst aufzuspüren und zu bearbeiten. Hier liegt die Ursache oft in einem früheren Erleben, meist in der frühen Kindheit. Erleben wir eine für uns traumatisch empfundene Situation, kann es sein, dass das Unterbewusstsein eben dieses Objekt als Bedrohung einstuft und bei erneutem Kontakt unser System entsprechen in Alarmbereitschaft versetzt.
Es geht letztendlich immer darum, uns vor erneuten Bedrohungen zu schützen. Hier kann Hypnose helfen, die Ursachen ausfindig und unschädlich zu machen und auch hinderliche Glaubenssätze aufzuspüren und umzuändern, so dass sie uns nicht länger ausbremsen, sondern uns dann schützen, wenn es tatsächlich nötig ist.
Panikattacken
Panikattacken können uns plötzlich aus der Bahn werfen. Manchmal völlig aus dem Nichts heraus, manchmal fühlt man sich schon vorher komisch, brechen sie über uns herein.
Herzrasen, Schwindel, Enge in der Brust, ein Gefühl zu Ersticken, Atemnot können Anzeichen einer Panikattacke sein, wenn körperliche Untersuchungen keinen Befund ergeben haben (hier ist eine ärztliche Abklärung wichtig, um körperliche Ursachen auszuschließen). Treten die Beschwerden öfter als einmal auf, spricht man von einer Panikstörung.
Häufig kommt es im Nachgang zur Angst, dass dies wieder passieren könnte, es kommt zur Angst vor der Angst. Dies kann zu einem Teufelskreis führen.
Panikattacken könne auch in Zusammenhang mit anderen psychischen Störungen, wie zum Beispiel der Agoraphobie auftreten. Dies kann häufig zu Vermeidungsverhalten führen. Man versucht, möglichen Angstauslösern auszuweichen, was die Problematik meist noch verstärkt.

Hypnose stellt eine vielversprechende Methode zur Linderung von Panikattacken dar, indem sie Ängste gezielt abbauen kann.

generalisierte Angststörung
Wenn ständige Sorgen, Ängste und ein Gefühl der Überforderung das Leben stark beeinträchtigen, könnte es sich um eine Generalisierte Angststörung handeln. Diese psychische Erkrankung kann, je nach Schweregrad, erhebliche Auswirkungen auf die Lebensqualität haben. Betroffene leiden oft unter ständiger Unruhe, Nervosität und einem unaufhörlichen Gedankenkarussell, das sie kaum zur Ruhe kommen lässt. Sie machen sich über die kleinsten Dinge Sorgen und haben Schwierigkeiten, die Kontrolle über ihre Ängste zu behalten. Dies kann auch zu Schlafstörungen führen, da die ständigen Sorgen das Einschlafen und Durchschlafen erschweren. Ein weiteres typisches Symptom sind körperliche Beschwerden wie Nervosität oder Zittern, die zusätzlich die Belastung verstärken. Der Beginn der Störung kann schleichend und unmerklich erfolgen, sodass Betroffene zunächst gar nicht bemerken, wie sehr ihre Ängste ihren Alltag beeinträchtigen. Im Laufe der Zeit können sich diese Symptome jedoch weiter verschärfen, was zu einer noch stärkeren Einschränkung der Lebensqualität führt. Häufig wird die Lebensführung dadurch so stark beeinträchtigt, dass alltägliche Aufgaben oder soziale Interaktionen zu einer echten Herausforderung werden.
Es ist wichtig, auf diese Anzeichen frühzeitig zu reagieren, um sich gegebenenfalls Hilfe zu suchen und die Lebensqualität wieder zu verbessern. Auch hier kann Hypnosetherapie hilfreich sein.
Stress & Burnout
Bist du gestresst und überlastet? Bist Du vielleicht dünnhäutig und empfindlich?
Der Übergang von erhöhtem Stress hin zu einem Burnout kann fließend sein.
Im Hamsterrad des Alltags kommt man häufig zu kurz. Man nimmt sich zurück, stellt vielleicht das Wohlergehen der Familie vor seine eigenen Bedürfnisse.
Oder im Job gibt man stets Hundertprozent. Man kommt Abends nicht mehr zur Ruhe, Durchschlafen fällt zunehmend schwer. Abends liegt man im Bett, den Kopf zu voll um abzuschalten. Die Gedanken machen sich selbstständig und entwickeln eine Eigenleben, natürlich mit Katastrophenszenarien.
Kurzfristiger Stress ist normalerweise kein Problem. Stress kann sogar anregend und motivierend sein, wenn er positiv bewertet wird. Jedoch kann uns dauerhafter Stress auch krank machen!
Kommt der Körper dauerhaft nicht mehr zur Ruhe, wird unser Körper mit Stresshormonen wie Adrenalin und Cortisol dauerhaft geflutet, Der Betroffenen fühlt sich angetrieben, ruhe- und rastlos.
Dauerstress kann begünstigend für die Entstehung von weiteren Störungen des Wohlbefindens wie Burnout, Angststörungen oder auch Depressionen führen.
Hier ist es wichtig, herauszufinden, wer oder was die inneren Antreiber sind.

Auf dem Nährboden von geringem Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl, und Perfektionismus kann Stress und Burnout wachsen.
Im Gespräch finden wir die inneren Antreiber heraus und auch die tieferliegenden Ursachen, die zum Stress führten. Manchmal hilft ein Perspektivwechsel neue Möglichkeiten zu erkennen.
Auch eine Access Bars Sitzung kann hier eine wunderbare, ergänzende Möglichkeit sein.

Depressionen
Depressionen
sind häufig nicht so eindeutig zu erkennen, als es dem typischen Bild entspricht.
Neben den klassischen Symptomen wie niedergedrückte Stimmung, Antriebslosigkeit, Freudlosigkeit und Schlafstörungen gibt es auch andere Symptome, die mit einer Depression einher gehen.
So äußert sich eine depressive Episode mitunter auch durch Unruhe und Getriebenheit und Nervosität. Weitere Hinweise auf eine depressive Episode können auch Appetitlosigkeit mit Gewichtsverlust, aber auch eine Gewichtszunahme sein.
Die erste Anlaufstelle sollte im Falle des Verdachts auf eine Depression immer der Hausarzt, oder Facharzt sein.
Je nach Schwere der Symptome, kann die Hypnosetherapie begleitend eingesetzt werden.
Selbstwertstörungen
Kennst Du das Gefühl, nicht gut genug zu sein? Quälen Dich häufig Selbstzweifel?
Beneidest du manchmal andere Menschen für ihr Selbstbewusstsein?
Da bist Du bei weitem nicht allein!
Laut Studien und Umfragen, geben etwa 30 bis 50 Prozent der Menschen an, an einem geringen Selbstwertgefühl zu leiden.
Dabei äußern sich Selbstwertstörungen, oder auch Störungen des Selbstvertrauens oder der Selbstliebe sehr vielfältig. Bei manchen Menschen ist es eher offensichtlich, bei anderen würde man es nie erraten.
Hier stelle ich typische Syndrome vor, die mit einem Mangel an Selbstvertrauen,- liebe, -bewusstsein einhergehen.
Hierbei handelt es sich nicht um psychische Störungen mit Krankheitswert, sondern sie sind Sammelbegriffe für Syndrome, also Typische Verhaltensweisen.

Hochstapler Syndrom
Der Begriff Hochstapler Syndrom wurde erstmals 1978 von den Psychologinnen Pauline Clance und Suzanne Imes erwähnt.
Typischerweise erleben sich die betroffenen Menschen als inkompetent und haben Angst, als Hochstapler enttarnt zu werden, obwohl ihre Leistungen sehr gut sind.
Trotz objektiv guter Leistungen, zweifeln sie an ihren Fähigkeiten.
Meist kommt ein Perfektionsdrang hinzu, um so zu gewährleisten, dass man möglichst keine Fehler macht. Erfolge werden kleingeredet und abgewertet: „Ach, das war doch nichts. Das bekommt doch jeder hin“, sind typische Aussagen.
Im ständigen Vergleich mit Anderen fühlt man sich klein und unfähig.
All dies zusammen genommen erzeugt einen enormen Druck. Dies führt bei manchen Menschen dazu, sich permanent noch mehr anzutreiben.
Andere hingegen vermeiden herausfordernde Situationen und bleiben vielleicht in einer unterfordernden Tätigkeit, aus Angst nicht gut genug zu sein.
Der erhöhte Stress in Verbindung mit Selbstzweifeln kann sich durch den permanenten Druck zu Burnout, Depressionen und Ängsten entwickeln.
Interessanter Fakt am Rande: es gibt viele Prominente, die am Impostor Syndorm leiden.
Selbst Albert Einstein soll einmal gesagt haben. „Die übertriebene Wertschätzung meiner Arbeit macht mich fast beschämt: Ich fühle mich wie ein unfreiwilliger Betrüger.“
People Pleasing
Die große Angst davor, von Mitmenschen abgelehnt zu werden, mit der Bereitschaft, die eigenen Bedürfnisse hintan zu stellen, ist kennzeichnet für das Phänomen, welches man als People Pleasing bezeichnet.
Der Begriff wurde von Harriet B. Bruiker 2001 erstmals gebraucht.
Betroffenen fällt es sehr schwer, sich abzugrenzen und NEIN zu sagen. In Gesprächen stimmen sie dem Gegenüber meist zu und halten ihre Meinung eher zurück, aus Angst dadurch abgelehnt zu werden. Häufig machen sie sich Sorgen, was die Anderen über sie denken.
Die Ursachen für die Ausbildung für People Pleasings Tendenzen sind vielfältig.
Durch die Nachahmung unserer ersten und engsten Vorbilder wie Eltern und Großeltern, sowie durch allgemeine Rollenerwartungen in der Gesellschaft lernen wir von Kind auf, welches Verhalten akzeptabel ist und womit wir Zuwendung oder auch Ablehnung erfahren. Bekomme ich Aufmerksamkeit und Lob f
dafür, dass ich besonders angepasst und lieb bin, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass ich dieses Verhalten lerne. Meist kommen auch eigene Erlebnisse und Erfahrungen hinzu. Ich werde vielleicht abgelehnt in meine Sein, so wie ich bin, mit meinen natürlich Emotionen. Also lerne ich, dass es besser ist, diese nicht zu zeigen und mich „zusammen zu nehmen.“
weitere Themen
Bei folgenden weiteren Themen kann ich Sie unterstützen:
-
Blockaden
-
Gewichtsreduktion
-
Raucherentwöhnung
-
Schlafstörungen
-
Psychosomatische Beschwerden
-
Zwänge
Jedes Verhalten, was man lernen kann, kann man auch wieder verlernen!
Mit Hypnosetherapie ist es möglich, verborgene Ursachen, also Erlebnisse in der Vergangenheit aufzuspüren, die zu bestimmten Verhalten führten zu bearbeiten und die dahinter liegenden Überzeugungen zu Verändern. Zudem können in der Visualisierung einer positiven Zukunft, Situationen im sichern Rahmen geübt werden. So könne neue Ressourcen entwickelt und integriert werden.
Bei einigen Störungen, wie Depressionen oder körperlichen Symptomen ist eine ärztliche Abklärung anzuraten um körperliche Ursachen auszuschließen. Neben psychischen Ursachen können auch Ungleichgewichte im Körper, wie Hormonstörungen, zu Störungen mit Krankheitswert führen.