Angst überwinden,, ohne Druck, mit MET
- 30. März
- 4 Min. Lesezeit
Warum deine Angst nicht einfach so verschwindet, so sehr du auch nachdenkst (und wie sie sich doch noch lösen lässt)

Warum sich Ängste nicht durch Nachdenken überwinden lassen
Du möchtest deine Angst überwinden…und trotzdem fühlt sich dein Körper angespannt an?
Viele Menschen kennen dieses Gefühl: Der Kopf weiß, dass alles in Ordnung ist –aber innerlich tobt die Angst.
In diesem Artikel erfährst du, warum Angst nicht nur im Kopf entsteht und wie du mit der Klopftechnik (MET)deine Angst sanft lösen kannst.
Inhaltsverzeichnis:
1. Angst lässt sich nicht wegdenken
2. Meine Erfahrung mit MET
3. Angst aus dem Nervensystem klopfen
4. Die Angst ist im Körper gespeichert
Wie klopfen hilft, die Angst aufzulösen
Warum sich Angst nicht wegdenken lässt
Du sitzt da, vielleicht in einem Meeting.
Eigentlich willst du etwas sagen. Dich zu Wort melden und mitmachen.
Aber dein Herz schlägt schneller.
Und dein Verstand findet gefühlt tausend Gründe, dich nicht zu melden. Du könntest etwas falsches sagen und unsicher wirken....
Also bleibst du still.
Und fragst dich später: „Warum ist das eigentlich so schwer für mich? Warum traue ich mich nur nicht, mich zu melden?"
Vielleicht kennst du das....
Du weißt eigentlich, dass nichts passieren wird. Dass dich niemand auslacht.
Dass es „nur“ ein Meeting ist.
Und trotzdem fühlt es sich ganz anders an. Wie eine reale Gefahr.
Dein Körper ist angespannt. Deine Gedanken drehen sich im Kreis. Und innerlich zieht sich alles zusammen.
Dein Kopf sagt: „Alles gut." Doch dein Körper sagt: „Gefahr.“
Und genau da liegt der Punkt.
Denn du versuchst, ein Gefühl mit Logik zu lösen. Vielleicht kritisierst du dich.
Suchst den Fehler bei dir.... Denn andere kriegen das doch auch hin.
Doch das funktioniert oft nicht
Meine Erfahrung mit Selbstzweifeln
Ich kenne das selbst sehr gut.
Ich habe lange an mir gezweifelt. Mich zurückgehalten. Mich gefragt, ob ich gut genug bin.
Ein Moment ist mir besonders im Kopf geblieben.
Ein Zoom-Meeting in der Ausbildung zum MET-Coach.
Viele Menschen im Zoom als Beobachter. Der Seminarleiter fragt, wer denn als Coach mal üben möchte mit Supervision.
Keiner meldet sich.
Noch vor ein paar Wochen war ich froh, dass dieser Kelch an mir vorbei geht.
Doch in der Zwischenzeit habe ich meine Angst beklopft.
Und dieses mal wollte ich meine Chance nutzen.
Ich wollte es tun und ja, ich hab es getan.
Und was soll ich sagen, es hat richtig gut funktioniert!
Ich war ruhig, etwas angespannt zwar noch, doch ein riesiger
Unterschied zu der Situation noch ein paar Wochen vorher..

Angst aus dem Nervensystem klopfen
Und genau solche Erfahrungen mache ich auch in meiner Arbeit.
Eine Klientin hatte große Angst vor einer bevorstehenden MRT-Untersuchung.
Sie hatte einmal schlechte Erfahrungen gemacht und hatte dementsprechend
riesige Angst vor dem bevorstehenden Termin.
Allein bei dem Gedanken daran bezifferte sie ihren Angstpegel bei einer 12
(auf einer Skala von 1 bis 10), sie war also in höchstem Stress.
Konnte nicht mehr schlafen und sich kaum konzentrieren.
Enge. Kontrollverlust. Gedanken wie: „Ich halte das nicht aus.“
Wir haben gemeinsam geklopft.
Ganz ruhig. Schritt für Schritt. Die einzelnen Aspekte der Angst angeschaut
und beklopft. Die Angst vor Kontrollverlust, die Angst, stecken zu bleiben.
Ja sogar auch die Angst, dass das Klopfen vielleicht gar nichts bringt bei ihr.
Die Angst war verschwunden
Und nach einiger Zeit…
veränderte sich etwas.
Die Angst wurde leiser.
Schließlich wich sie einem Gefühl der Neutralität.
Sie konnte sie nicht mehr abrufen.
Schließlich meinte sie, sie könnte sofort ins MRT fahren, ohne jeglichen Stress.
In der Woche darauf berichtete sie, dass sie die Untersuchung gut hinter sich gebracht hatte.
Eine leichte Aufregung war spürbar. Doch mit dem Klopfen, welches wir geübt hatten, konnte sie sich problemlos darauf einlassen.
Die Angst ist gespeichert im Körper
In Situationen, die wir als schlimm erleben, werden Emotionen oft im Körper gespeichert. Sie sitzen dann in unserem System.
In ähnlichen Situationen können diese "angetriggert" werden und somit unsere Gefühle aktivieren.
Unser ganzes System erinnert sich.
Die Angst in der Gegenwart ist eine Erinnerung an eine Situation aus der Vergangenheit.
Vielleicht schon so weit zurück liegend, dass wir uns bewusst nicht daran erinnern.
Die Emotionen sind in unserem Körper gespeichert.
Und genau dort, im Körper, darf sie sich die Emotion auch lösen.
Wie klopfen (MET) hilft, Angst zu lösen
Beim Klopfen passiert etwas sehr Einfaches –und gleichzeitig sehr Tiefes.
Du sprichst aus, was in dir ist. Und gleichzeitig bekommt dein Körper ein Signal:„Du bist sicher.“
Dein Nervensystem darf runterfahren.
Und die gespeicherte Emotion kann sich Stück für Stück lösen.
Angst, Wut, Trauer, Scham.
Durch das gleichzeitige Beklopfen der Meridianpunkte und das Aussprechen dessen, was gerade wahrnehmbar ist, können sich lange festgehaltene Emotionen endlich auflösen.
Es entsteht Raum für neue Möglichkeiten und neue Freiheit.
Und nein…
es ist keine Magie.
Aber manchmal fühlt es sich genau so an.
Weil du plötzlich merkst:
Du musst nicht mehr gegen dich kämpfen, nicht analysieren.
Wenn du dich in diesen Momenten wiedererkennst…
wenn du merkst, wie sehr dich deine Angst oder Unsicherheit zurückhält,
dann darf sich genau hier etwas verändern.
Ganz ruhig. In deinem Tempo.
Vielleicht brauchst du nicht noch mehr Kontrolle, sondern einen neuen Zugang zu dir selbst.
Und vielleicht ist genau jetzt der richtige Moment, Es einmal anders zu versuchen.
Wenn du möchtest, begleite ich dich dabei.
Ganz ohne Druck. Ganz in deinem Tempo.
Du darfst dich sicher fühlen. Auch mit all dem, was in dir ist.

Möchtest du gerne mehr gesundheitliche Impulse für mehr Wohlbefinden haben? Dann trag dich gerne ein, um den Newsletter zu abonnieren und keine Neuigkeiten mehr zu verpassen.

-2.png)







Kommentare